infoportal-inkontinenz.de
Informationsportal rund um das Thema Inkontinenz

Inkontinenz gilt heutzutage als Volkskrankheit,

da sie viele Ursachen hat und viele Personen davon Betroffen sind.

Häufig leiden die Betroffenen nicht nur an den vorhandenen Beschwerden, sondern auch in sozialer Hinsicht, da viele Personen Inkontinenz als Tabuthema ansehen und sich immer mehr zurückziehen. Es gibt jedoch hilfereiche Therapien und andere Hilfestellungen für Betroffene und ihre Pflegenden. Daher hilft es, mit der Thematik offen umzugehen und sich rechtzeitig und umfassend zu informieren.

In der Bundesrepublik Deutschland leiden ca. 9 Mio. Menschen an einer Harninkontinenz und 4,5 Mio. an Stuhlinkontinenz. Die Anzahl der Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die unter den Folgen leiden, wird dabei weiter wachsen Schätzungen der Krankenkassen gehen von bis zu 30% der Bevölkerung im Jahr 2050 aus. Dennoch ist Inkontinenz ein Thema, über das nicht viel gesprochen wird. Im gesellschaftlichen Diskurs scheint es kaum eine Rollte zu spielen. Vielen Betroffenen ist ihre Erkrankung sehr peinlich, weshalb mehr als die Hälfte der Betroffenen versucht das Thema geheim zu halten und lieber extreme Einschränkungen im Alltag in Kauf nimmt. Oftmals wird zur Hilfe nicht einmal ein Arzt aufgesucht, weshalb eine mögliche Heilung gar nicht erst zustande kommen kann. Doch das muss nicht sein! Die Hilfsmittel kann man sich heute problemlos und diskret durch Anbieter wie das Sanitätshaus ClaraVital nach Hause liefern lassen. Ein peinliches kaufen in der Apotheke oder im Drogeriemarkt bleibt aus.

 

Aus diesem Grund soll Infoportal-Inkontinenz.de dazu dienen, Inkontinenz-Betroffenen und Angehörigen eine erste Hilfestellung im Umgang mit Inkontinenz zu geben. Dazu wird erläutert, welche Formen von Inkontinenz es gibt und wie Sie diese erkennen. Zudem sollen für die jeweiligen Inkontinenz-Formen die passenden Hilfestellungen und gängigsten Vorgehen erklärt werden.

 

Formen und Ursachen von Inkontinenz

Formen_Ursachen_Inkontinenz

Es gibt zahlreiche Formen von Inkontinenz mit unterschiedlichen Symptomen und Hintergründen. Zu allererst bedeutet Inkontinenz, dass man weder Harn noch Stuhl nicht bis zum Erreichen der Toilette halten kann. Es bedeutet auch, dass man den Augenblick der Entleerung nicht selbst bestimmen kann. Allgemein kann zwischen Harn- und Stuhlinkontinenz unterschieden werden. Wegen der körperlichen Verschiedenheiten zwischen den Geschlechtern ergeben sich kleine Diskrepanzen bzgl. des Erscheinungsbilds. Demnach gibt es auch verschiedene Ursachen und Konsequenzen für die unterschiedlichen Arten von Inkontinenz.


 

Inkontinenz Alltagshilfen

Es gibt grundlegende Hilfsmittel die sich in Form von unauffälligen Inkontinenzartikeln zeigen. Sie nehmen Urin oder Stuhl auf und fangen unangenehme Gerüche ein. Es gibt hierbei unterschiedliche Variationen, die je nach Auftreten der Symptome und Schweregrad unterschiedlich geeignet sind. Weiterhin unterscheidet man in ableitende Inkontinanzhilfsmittel, wie z.B. Urinbeutel und aufsaugende Inkontinenzhilfen. Bei den aufsaugenden Hilfen gibt es Verbrauchsmaterial, wie beispielsweise Einlagen, Vorlagen oder anderes Einwegmaterial, wie Inkontinenzhosen oder Erwachsenenwindeln. Bei Einlagen und Vorlagen empfiehlt es sich zusätzlich Überhosen oder spezielle Inkontinenzslips zur Fixierung der Materialien zu tragen.

 

Ernährung bei Inkontinenz

Inkontinenz_Ernährung

Ernährung ist ein wichtiges Thema bei Inkontinenz, da wir durch bestimmte Lebensmittel die Verdauung unterstützen können und somit Einfluss auf die Inkontinenz haben. Oftmals entwickeln sich Unverträglichkeiten, die zu Abstoßreaktionen des Körpers führen. Außerdem können die Harnröhre und Blase beim Älterwerden stärker auf bestimmte Lebensmittel reagieren.

Bestimmte Flüssigkeiten und Lebensmittel wirken sich bei manchen Betroffenen ebenfalls ungünstig aus, anderen Betroffenen vertragen dieselben Lebensmittel positiv aus. Aus diesem Grund ist von Relevanz zu erkennen, welche Nahrungsmittel und Flüssigkeiten bei Ihnen positiven oder negativen Einfluss haben.


 

Diagnose & Therapie

Diagnose_Therapie_Inkontinenz

Um eine richtige Betreuung einleiten zu können müssen vorerst die Hintergründe für die Beschwerden herausgefunden werden. Deshalb sollte nicht gezögert werden, bereits bei einem ersten Verdacht einen Arzt aufzusuchen. Der Arzt kann über den Einsatz und den Gebrauch von Hilfsmitteln informieren und möglichweise andere Lösungen zur Bekämpfung der Ursache finden. Kosten für die Behandlung fallen nicht an, für Hilfsmittel wer diese je nach Einzelfall teilweise bis ganz von der Krankenkasse übernommen.


 

Prävention/ Prophylaxe von Inkontinenz

Preavention_Prophylaxe_Inkontinenz

Prophylaxe bedeutet nicht nur vor einer Erkrankung vorzubeugen sondern auch, bei einer bereits vorhandenen und diagnostizierten Inkontinenz etwas gegen ein Verschlechterung des Zustands zu tun! Gezieltes Beckenbodentraining kann bei Mann wie auch bei Frauen häufig zu einer großen Besserung frühen. Bestimmte Übungen bei Stuhlinkontinenz, die auf Probleme der Detrusormuskulatur zurückzuführen ist, zielen auf den analen Schließmuskel ab. Diese Übungen können in verschiedenen Positionen ausgeführt werden. Zusätzlich sind sowohl für Mann als auch für die Frau Therapiehilfen verfügbar, die ein gezieltes Training der zu stärkenden Muskulatur ermöglichen.


 

Nette Toilette

Das Konzept „Nette Toilette“ besteht darin, dass Gastronomen und Ladenbesitzer ihr Klosett kostenlos zur Verfügung stellen. Gekennzeichnet wird die Teilnahme durch einen rotem Aufkleber an der Tür oder am Schaufenster. Dieser gibt auch Auskunft darüber, ob ein Wickeltisch oder ein Behinderten-WC zur Verfügung steht. Über eine App kann auch unterwegs ganz einfach herausgefunden werden, wo sich die nächste „nette Toilette“ befindet.